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News 12 - 2026

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Walter Berthold Donnerstag, 21. Mai 2026 von Walter Berthold

News 12 - 2026

Bundesnetzagentur warnt vor Betrug: Wer diesen Brief bekommt, darf nicht reagieren

Guten Tag,

Betrüger verschicken falsche Schreiben im Namen der Bundesnetzagentur. Angebliche „EEG-Sanktionen“ sollen Anlagenbetreiber zur Zahlung und Datenausgabe drängen.

Quelle: giga

Die Bundesnetzagentur warnt vor gefälschten Briefen, in denen Betreiber von Photovoltaikanlagen zu Zahlungen und Meldungen aufgefordert werden. In den Schreiben wird behauptet, Anlagen seien nicht ordnungsgemäß im Marktstammdatenregister registriert und es werde ein Verfahren eröffnet.

Adressaten sollen eine angebliche „Sanktion“ auf ein Konto der Bundesnetzagentur überweisen und zusätzlich eine EEG-Jahresmeldung (Erneuerbare-Energien-Gesetz) an eine falsche E-Mail-Adresse senden.

Warnung der Bundesnetzagentur: Auffällige Merkmale der Betrugsschreiben

Nach Angaben der Behörde handelt es sich bei diesen Briefen „mit diesem oder ähnlichem Inhalt“ eindeutig um Fälschungen. Als Absender wird etwa eine nicht existierende Außenstelle in Sömmerda genannt, zudem sind die Bonner Telefonvorwahlen im Briefkopf bewusst falsch angegeben. Der Betreff lautet in bekannten Fällen „Hinweis auf Pflichtverstöße nach EEG und MaStRV Zahlung einer EEG-Sanktionszahlung“.

Kriminelle drohen mit „Sanktion von 208,00 Euro”

Gefordert wird eine Zahlung von 41,60 Euro auf ein vermeintliches Konto der Behörde, verbunden mit der Drohung einer „vollen Sanktion von 208,00 EUR“ und „weiteren rechtlichen Schritten“ bei Nichtzahlung binnen 14 Tagen.

Die angegebene Kontaktadresse „bnetza@mail.de“ existiert offiziell nicht, zudem fehlt dem Schreiben jede Unterschrift. Die Bundesnetzagentur geht davon aus, dass die Verfasser „betrügerische Absichten“ verfolgen und gezielt an persönliche Daten gelangen wollen.

Betrug erkennen: Das Wichtigste auf einen Blick

Das Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) fasst die wichtigsten Merkmale von betrügerischen Nachrichten per Mail oder Post zusammen.

Typische Betrugsmerkmale:

  • Verlinkungen: Aufforderungen, Links für Zahlungen oder Formulare zu öffnen.

  • Auslandskonten: Geforderte Überweisungen auf ausländische Konten.

  • Fehlerhafte Sprache: Grammatikfehler oder falsch genutzte Fachbegriffe.

  • Anonymität: Fehlende Angaben zu direkten Ansprechpartnern (Name, Telefonnummer).

Richtig reagieren:

  • Im Zweifel: Nachricht ignorieren und sofort löschen.

  • Im Ernstfall: Bei Datenverlust oder erfolgter Zahlung umgehend die Bank einschalten.

Auf keinen Fall Geld überweisen, Polizei informieren

Empfängern solcher Schreiben wird geraten, die Polizei zu informieren und Strafanzeige gegen Unbekannt zu erstatten. Die Behörde mahnt, auf keinen Fall Geld zu überweisen, keine E-Mail an die genannte Adresse zu senden und keinerlei persönliche Daten wie IBAN weiterzugeben.

Betroffene sollen außerdem ihr Umfeld warnen und Familie, Freundeskreis und Bekannte über die Betrugsmasche informieren.

Bei Fragen könnt ihr euch gerne bei mir oder eurem Kursleiter melden.

Lieben Gruß

Walter Berthold

Herausgeber:
Walter Berthold - Computertraining für Senioren
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E-Mail: aW5mb0BiZXJ0aG9sZC1icmFja2VsLmRl@invalid
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