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News 01 - 2025

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Walter Berthold Freitag, 2. Januar 2026 von Walter Berthold

News 01 - 2026

Die besten Gratis-Alternativen für Bezahl-Software: Gratis und trotzdem super

Guten Tag,

Alles Gute für das Neue Jahr 2026 und viel Gesundheit, Lust zum Lernen und gaaaanz viel Spaß. Heute gibt es eine Liste von kostenlosen Programme, die in vielen Fällen leistungsmäßig gut mit den Bezahlprogrammen mithalten können.

Profi-Software geht schnell ins Geld. Dabei gibt so manche Freeware, die der kostenpflichtigen Variante in (fast) nichts nachsteht. Wir stellen hier die besten Gratis-Tools vor.

Quelle: pcwelt

Viele Anwender stehen kostenloser Software skeptisch gegenüber, und zwar vor allem dann, wenn es um Programme geht, die sie für ihre Arbeit benötigen.

Zu groß erscheint ihnen das Risiko, dass die benötigten Funktionen nicht ausgereift sind, keine exakten Ergebnisse liefern oder die Software einfach nicht stabil läuft. Teilweise spielen auch Überlegungen zur Kompatibilität mit anderen Anwendungen eine gewisse Rolle.

Tatsache ist jedoch, dass zumindest die großen, populären Freeware-Programme mittlerweile weitgehend frei von Fehlern sind und gleichzeitig eine oftmals verblüffende Funktionsvielfalt aufweisen.

Hier ein paar der wichtigsten freien Programme.

Bildbearbeitung & Grafikdesign

Adobe Photoshop gilt als das Nonplusultra der Bildbearbeitungssoftware, ist aber mit 25,99 Euro pro Monat nicht gerade günstig. Hier sind drei gute Freeware-Alternativen zur Design- und Bildbearbeitungszwecke:

  • GIMP: GIMP ist eine der bekanntesten Alternativen zu Photoshop und bietet eine ähnliche Palette an Bildbearbeitungswerkzeugen wie Ebenen und Masken, Auswahlwerkzeuge, Klonen, Filter und Bildanpassungen. Obwohl die Benutzeroberfläche von GIMP weniger intuitiv ist und einige fortschrittliche Features fehlen (etwa Smart Objects und CMYK-Unterstützung), ist es dennoch eine vergleichbare Lösung für Photoshop und dabei gänzlich kostenlos.

  • Paint.NET: Dieses Windows-Tool ist zwar bei Weitem nicht so umfassend und professionell wie Photoshop, doch wenn es um einfache Bildbearbeitungen geht, kommen Sie damit am schnellsten ans Ziel. Paint.NET unterstützt Ebenen, Auswahlwerkzeuge und Bildanpassungen, eine unbegrenzte Rückgängig-Funktion sowie einige weitere praktische Funktionen, um Grafiken zu bearbeiten.

  • Canva (kostenlose Version): Die Gratis-Version von Canva bietet eine Menge Potenzial für professionelle Social-Media-Grafiken und Präsentationen. Dank der intuitiven Oberfläche ist das Erstellen von Grafiken auch für Laien ein Kinderspiel, allerdings ist das Bearbeiten von Bildern auf die Basics aller Basics reduziert. Für mehr Funktionen, Vorlagen und Elemente benötigen Sie die kostenpflichtige Pro-Version (11,99 Euro pro Monat). Canva ist webbasiert und daher plattformunabhängig.

Eine weitere feste Größe im Bereich des Grafikdesigns ist CorelDRAW, welches eine umfassende Suite von Werkzeugen bietet, die so manches Designer-Herz höher schlagen lässt. Die CorelDRAW Graphics Suite 2024 kostet jedoch 779 Euro für die Einzellizenz oder 30,75 Euro monatlich im Jahresabo – eine erhebliche Investition. Dabei geht es auch vollkommen kostenlos, zum Beispiel mit Inkscape.

Inkscape ist eine starke Open-Source-Alternative zu CorelDRAW, besonders wenn es um Vektorgrafiken geht. Es bietet umfangreiche Werkzeuge für die Erstellung und Bearbeitung von Vektordesigns und ist hervorragend geeignet für Projekte wie Illustrationen, technische Zeichnungen und Diagramme. Auch wenn es in einigen Bereichen nicht ganz mit CorelDRAW mithalten kann (es bietet zum Beispiel keine native Unterstützung für Mehrseitendokumente und weniger Plug-ins), überzeugt Inkscape durch seine Vielseitigkeit und die Möglichkeit, ohne hohe Kosten beeindruckende Ergebnisse zu erzielen.

Video-Editing-Software

Der Klassiker kommt auch in dieser Kategorie von Adobe: Premiere Pro kann wirklich alles, was Sie für die Videobearbeitung brauchen, und noch mehr.

Präzise Schnitte, 3D-Bearbeitungen, viele automatisierte und damit zeitsparende Funktionen und eine umfangreiche Unterstützung von Videodateiformaten.

Das Programm war allerdings schon immer berüchtigt für seine immens hohen Hardwareanforderungen. Und darüber hinaus: Premiere richtet sich an professionelle Medienschaffende, für Anfänger ist es ungeeignet.

  • Davinci Resolve: Davinci Resolve ist ebenfalls ein Profi-Programm und nimmt keine Rücksicht auf Einsteiger in die Videobearbeitung. Es bietet einen hohen Funktionsumfang und wurde auch bereits bei Hollywood-Produktionen eingesetzt. Resolve ist in einer kostenlosen und einer kostenpflichtigen Version erhältlich, dem kostenlosen Tool fehlt lediglich die 3D-Bearbeitung.

  • Kdenlive: Kdenlive ist eine umfassende Open-Source-Videoschnittsoftware, die viele Funktionen bietet, die auch in teureren Programmen zu finden sind. Mit Mehrspur-Timelines, Effekten, Übergängen und sogar Keyframe-Animationen bietet Kdenlive eine beeindruckende Funktionsvielfalt, die für viele Projekte mehr als ausreichend ist. Besonders für Linux-Nutzer ist es eine ausgezeichnete Wahl, es ist aber auch für Windows und macOS verfügbar.

  • Shotcut: Shotcut bietet ebenfalls eine breite Palette an Videobearbeitungswerkzeugen und unterstützt eine Vielzahl von Videoformaten. Die Software ist plattformübergreifend und – trotz ausbaufähiger Benutzerfreundlichkeit – eine solide und leistungsfähige Lösung, die Sie risikofrei testen können.

Livestreaming-Software

Für Livestreaming setzen viele auf kostenpflichtige Tools wie Vimeo oder Streamyard. Wer sich die Abokosten sparen möchte, greift besser auf das Open-Source-Tool OBS Studio zurück.

Dieses Tool bietet eine Vielzahl von Funktionen für professionelles Livestreaming, einschließlich Szenenübergängen, Quellenmanagement und Unterstützung für verschiedene Plattformen wie YouTube, Twitch und Facebook Live. OBS Studio ist plattformübergreifend verfügbar und bietet trotz seiner Kostenfreiheit leistungsstarke Möglichkeiten, Ihre Livestreams individuell anzupassen und in hoher Qualität zu übertragen.

Office-Software

Microsoft 365 ist das meistgenutzte Office-Paket weltweit und bietet eine breite Palette von Anwendungen, die für die tägliche Büroarbeit unverzichtbar sind – etwa Microsoft Word oder Microsoft Excel. Mit einer Einzellizenz von 149 Euro oder 69 Euro im Jahresabo geht die Office Suite jedoch schnell ins Geld.

Eine prima Offline-Alternative ist LibreOffice. Es sieht zwar rein optisch etwas altmodisch aus, vereint aber alle wesentlichen Office-Anwendungen und bietet darüber hinaus noch einige Zusatz-Features für das Bearbeiten von PDFs.

LibreOffice kann auf eine jahrelange Erfolgsgeschichte verweisen. Laut der Document Foundation, die die Entwicklung steuert, gibt es weltweit rund 200 Millionen aktive Benutzer der Office-Suite. Microsoft gibt für sein Office-Paket aktuell rund 400 Millionen User an.

Libre Office hat allerdings immer noch das Problem, dass es zu den Microsoft-Dateiformaten nicht hundertprozentig kompatibel ist. Bei umfangreichen Tabellenblättern mit Makros und Diagrammen oder auch bei Formatierungen und Farben treten etwa beim Konvertieren zwischen Libre Office Calc und Excel immer wieder Fehler und Ungenauigkeiten auf.

Solange die Dateien nicht mit anderen Nutzern ausgetauscht werden sollen, spielt das keine Rolle. In Unternehmen der Behörden, die viel mit anderen Firmen und staatlichen Stellen kommunizieren, ist das jedoch ein Ausschlusskriterium.

Für diejenigen, die lieber online arbeiten, gibt es ebenfalls starke kostenlose Alternativen. Microsoft bietet selbst eine abgespeckte Online-Version von Word, Excel und PowerPoint an, die kostenlos genutzt werden kann, solange man mit einem Microsoft-Konto angemeldet ist. Diese Versionen sind zwar nicht ganz so funktionsreich wie die Vollversionen, bieten jedoch für die meisten alltäglichen Aufgaben ausreichend Werkzeuge.

Eine weitere hervorragende Option ist die Google Suite (Google Docs, Sheets, Slides). Diese Online-Tools sind kostenlos, plattformübergreifend verfügbar und ermöglichen die nahtlose Zusammenarbeit in Echtzeit. Alles, was Sie dazu benötigen, ist ein kostenloses Google-Konto.

Für die Bearbeitung von PDFs gibt es ebenfalls kostenlose Alternativen, die sich als nützlich erweisen können. ONLYOFFICE PDF Editor (die Free-Version), PDFgear und PDF24 Creator bieten eine solide Grundausstattung an Funktionen, die für viele alltägliche Aufgaben ausreichen. Mit diesen Tools können Sie PDFs bearbeiten, kommentieren, Formulare ausfüllen und sogar Dokumente konvertieren – ohne einen Cent zu bezahlen.

Antivirensoftware

Statt kostenpflichtiger Antivirensoftware wie Norton oder Avast Premium gibt es auch ein paar kostenlose Alternativen, die soliden Schutz bieten. Eine dieser Alternativen ist Windows Defender.

Das Tool ist in Windows integriert und bietet grundlegenden Schutz vor Viren, Malware und anderen Bedrohungen. Es ist besonders benutzerfreundlich und beansprucht nur wenig Systemressourcen. Heutzutage besteht beim Funktionsumfang kaum noch wesentliche Unterschiede vom Defender zu Bitdefender, Norton und den anderen Herstellern.

Eine VPN-Verbindung etwa lässt sich auch mit dem in Windows enthaltenen Edge-Browser aufbauen, einen Passwortmanager gibt es auch, und eine Firewall ist in Windows ebenfalls enthalten. Und die Erkennungsraten des Defender sind nur minimal schlechter als die der Konkurrenten.

Eine weitere kostenlose Option ist Avast Free Antivirus, das Schutz vor Malware, Viren und Phishing bietet und für Windows, macOS und Android verfügbar ist.

Wichtiger Hinweis: Kostenlose Antivirensoftware bietet zwar guten Schutz, kann aber nicht immer mit den neuesten Bedrohungen Schritt halten. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, greift besser zur kostenpflichtigen Lösung. Beim Thema Sicherheit sollte der Sparfaktor nicht im Vordergrund stehen.

Buchhaltungs- und Finanzsoftware

Lexoffice ist vermutlich eines der bekanntesten und umfassendsten Buchhaltungstools auf dem aktuellen Markt, bietet jedoch nur eine 30-tägige Testversion an – danach werden Abogebühren fällig. Grundlegende Aufgaben rund um Budgetverwaltung und Rechnungserstellung decken aber auch viele Gratis-Tools ab, darunter:

  • Papierkram: Papierkram Free bietet eine solide Basis für kleine Unternehmen und Freelancer, die eine kostengünstige Buchhaltungslösung suchen. Mit der kostenlosen Version können Sie unbegrenzt Rechnungen und Angebote erstellen. Auch die Erfassung und Verwaltung von Belegen ist möglich, wobei Belege per E-Mail importiert und als CSV-Datei exportiert werden können. Eine praktische Zeiterfassung ermöglicht es Ihnen, Arbeitszeiten exakt zu tracken und direkt in Rechnungen zu übernehmen. Für erweiterte Features wie das Versenden von Dokumenten über das Kundenportal, die Anpassung des Layouts oder die Unterstützung von E- oder X-Rechnungen müssen Sie jedoch ein Upgrade vornehmen.

  • MonKey Office: Die kostenlose Basisversion von MonKey Office bietet grundlegende Buchhaltungsfunktionen, wie die Verwaltung von Kunden- und Lieferantenadressen, die Erfassung offener Posten und Zahlungen sowie die Kassenbuchführung. Ein besonderer Vorteil ist der integrierte DATEV-Export, der es Ihnen ermöglicht, Ihre Daten direkt an Ihre Steuerberatung weiterzuleiten. Existenzgründer profitieren zudem davon, dass sie die Premium-Lizenz von MonKey Office 12 Monate lang kostenlos nutzen können, wenn sie innerhalb der letzten sechs Monate ein Gewerbe gegründet haben. Eine der größten Haupteinschränkungen der Gratis-Version ist, dass Sie Angebote und Rechnungen nicht direkt erstellen und versenden können.

  • Taxpool Mini: Dieses Tool ist eine Einsteigerversion der umfassenderen Taxpool-Software und exklusiv für Windows erhältlich. Mit Taxpool Mini können Sie Rechnungen, Angebote und Mahnungen erstellen sowie einfache Steuerberichte wie EÜR und BWA anfertigen. Allerdings hat die Mini-Version auch ihre Einschränkungen: Die Benutzeroberfläche ist veraltet und relativ komplex, was die Bedienung für Anfänger erschwert. Zudem unterstützt die Gratis-Version keine ELSTER-Übertragung, was die direkte Übermittlung von Steuerdaten an das Finanzamt erschwert. Weiterhin fehlen viele erweiterte Funktionen wie grafische Auswertungen und Datenexporte.

Backup-Tools

Was zeichnet eine professionelle Backup-Software wie Acronis True Image aus?

Sie sollte neben einem Voll- auch ein inkrementelles und ein differenzielles Backup beherrschen, Daten in die Cloud sichern können, eine Verschlüsselung ermöglichen und natürlich umfassende Automatisierungsoptionen anbieten. Alle diese Funktionen bekommen Sie bei Acronis True Image, wobei der Zugriff auf die Acronis-Cloud erst ab der Version Advanced möglich ist.

Eine integrierte Cloudsicherung bekommen Sie bei den kostenlosen Tools nicht.

Allerdings können Sie bei diesen Programmen auf alle Clouddienste sichern, die sich ins Dateisystem von Windows einbinden lassen, also auch auf Onedrive, Google Drive oder Dropbox. Eine sichere AES-Verschlüsselung beherrscht auch Aomei Backupper.

Das Programm bietet außerdem inkrementelle und differenzielle Sicherungen an. Im Vergleich mit True Image stehen bei den automatischen Backups aber weniger Optionen bereit, so lassen sich bei Acronis beispielsweise alte Backups automatisch löschen.

Private Anwender finden jedoch alles, was sie für eine regelmäßige Datensicherung benötigen.

Fazit: Unternehmen greifen zu Backup-Profis, da sie feinere Einstellungen und mehr Automatisierung bieten. Privatleute kommen auch mit den kostenlosen Programmen gut zurecht.

Gratis Software-Updater

Eine der wichtigsten Maßnahmen zur Virenabwehr ist es, das eigene System immer up to date zu halten. Dabei helfen Updatemanager: Sie suchen nach veralteten Programmen und bieten an, die aktuellen Versionen herunterzuladen und zu installieren.

Auf die gleiche Art und Weise arbeiten Treibermanager, die nach veralteten Treibern suchen.

Die meisten Hersteller produzieren zwei Versionen dieser Software. Die kostenlose Variante weist dann lediglich auf veraltete Programme und Treiber hin, installiert sie aber nicht. Das ist dann der kommerziellen Ausgabe vorbehalten.

Eine Ausnahme bildet der IObit Software Updater: Dieses Programm kann auch in der kostenlosen Version die Programme gleich installieren.

Die kostenpflichtige Pro-Version bietet darüber hinaus eine automatische Aktualisierung an. In einem kurzen Test fand dieses Tool bei uns allerdings deutlich weniger veraltete Versionen als andere Programme.

Dafür nervt es mit Werbung für andere Produkte des gleichen Herstellers. Besser für die Nerven ist Ucheck, das allerdings nur etwa 250 Programme direkt aktualisieren kann. Weitere Hinweise auf veraltete Anwendungen bezieht es von seiner Community, ein Update durch Ucheck ist in diesen Fällen jedoch unmöglich.

Empfehlung: Das kostenlose Ucheck entdeckt nahezu jede veraltete Software auf Ihrem PC. Die Automatismen der Konkurrenz rechtfertigen nicht deren Preis.

Bei Fragen könnt ihr euch gerne bei mir oder eurem Kursleiter melden.

Lieben Gruß

Walter Berthold

Herausgeber:
Walter Berthold - Computertraining für Senioren
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E-Mail: aW5mb0BiZXJ0aG9sZC1icmFja2VsLmRl@invalid
www.computertraining-kurse.de


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